Wie zeigt sich Legasthenie?

 

  • Ist das Schriftbild Ihres Kindes krakelig, unordentlich?
  • Vermischt Ihr Kind große und kleine Buchstaben beim Schreiben?
  • Lässt Ihr Kind Buchstaben in Wörtern aus oder fügt es welche hinzu?
  • Hat Ihr Kind Schwierigkeiten beim Unterscheiden (Hören und Schreiben) von b/d, p/b, g/k, m/n, d/t usw.?
  • Schreibt Ihr Kind dasselbe Wort in verschiedenen Varianten?
  • Liest Ihr Kind extrem langsam und ungenau?
  • Verweigert Ihr Kind das Lesen und/oder Schreiben?
  • Hat Ihr Kind auffällig gute und schlechte Tage beim Schreiben oder Lesen?
  • Braucht Ihr Kind außergewöhnlich viel Zeit für Hausübungen?
  • Ist Ihr Kind bei Hausübungen leicht ablenkbar?
  • Ist Ihr Kind besonders kreativ?
  • Hat Ihr Kind ein erstaunliches technisches Verständnis?

 

 

Was ist Legasthenie?

 

Legasthenie hat ihre Ursache in einer biogenetischen Disposition. Das bedeutet, dass Legasthenie in der Familie oder Verwandtschaft kein Einzelfall ist.

 

Ein Kind nimmt dadurch mit seinen Sinnen anders wahr. Sobald Buchstaben ins Spiel kommen, wirkt das Kind abgelenkt und unkonzentriert. Das Erlernen der Rechtschreibung samt ihren Regeln ist schwer möglich.

 

Hier setzt das Legasthenietraining an. Mit dem Kind werden die Fehlerwörter dreidimensional erarbeitet und die Rechtschreibung spielerisch erlernt. Regelmäßiges Lesen fördert diesen Prozess.

 

Jede Trainingseinheit (60 Minuten) besteht aus drei Teilen:

  • Aufmerksamkeitstraining
  • Training der betroffenen Sinneswahrnehmungen
  • Rechtschreibtraining bzw. Lesetraining